Reisen mit dem KiKiBu
Ein Buch zeigt die Wünsche von Kindergartenkindern auf
Ein langer bunter Winter mit vielen Reisen rund um den Globus – da heißt es Koffer packen und los geht’s zum Eis essen, Abenteuer erleben, Spiel und Spaß mit Freunden und der Familie, Sonne satt, schneebedeckte Berge, Angeln, Tiefseetauchen, Giraffen und Löwen auf Safari beobachten, Geschenke für Freunde suchen, Lieblingsstücke dekorieren, um diese auf die Reise zu schicken, im Freibad unter strahlend blauem Himmel mit Freunden im Wasser herumalbern und die klirrenden Winternächte im warmen Zuhause genießen – das klingt nach Fantasie? Richtig! All diese Fantasiereisen finden sich im druckfrischen Buch „Winterreise mit dem KiKiBu 2021“. Die Initiatoren Manuel Müller und Ulrike Abersfelder von Pro Jugend im Landkreis Bad Kissingen e.V. hatten für Kindergartenkinder im Alter von drei bis sechs Jahren ein außergewöhnliches Projekt ins Leben gerufen. „Das Buch zeigt die Träume und Wünsche der Kinder auf“, beschreibt Landrat Thomas Bold den Inhalt „gerade die Kleinsten haben es während der Coronazeit besonders schwer, da sie auf Treffen mit Freunden und, je nach Inzidenzwert, auch auf den Kindergartenbesuch verzichten müssen.“ Da kam die Idee zum Buch genau richtig. „Wir wollten den Kindern eine Aufgabe bieten, sie auf eine Winterreise einladen, die ihre Fantasie anregt“, erklärt Manuel Müller.
Keine Grenzen
Dem Reiseziel waren keine Grenzen gesetzt, basierend auf dieser Idee wurden insgesamt vier verschiedene Aktionen angeboten: In der ersten Winterreise-Aktion ging es um ein Reise-Outfit-Fotoshooting. Die Buben und Mädchen überlegten sich, wohin sie, wenn es kein Corona gäbe, reisen würden. In die Berge und den tiefen Schnee? Oder doch lieber Sonne, Sommer, Strand und Baden? Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen sendeten die besten Schnappschüsse an das Team. Bei der zweiten Aktion sollten die Kinder Fundstücke auf die Reise schicken – und zwar ganz real. „Dinge, die nicht zu teuer oder unersetzlich waren, wurden kreativ verändert und weiter gesendet“, beschreibt Ulrike Abersfelder diese künstlerische Aktion. Unter anderem kamen ein Luftballon, ein Korken, ein roter Gummi, ein grüner Glitzerstein und ein kleines, gelbes Netz zum Einsatz. Quer durch den Landkreis Bad Kissingen wurden die Sachen zu einem befreundeten Kind geschickt. Der Empfänger veränderte die Fundstücke je nach Lust und Laune weiter, fügte eine andere Farbe hinzu oder es wurde etwas dazu gebastelt und geklebt. Dann ging die besondere Kleinigkeit zum nächsten Kind auf die Reise. Endstation war das KiKiBu-Team, das sich sehr über die selbst gebastelten Kunstwerke freute und ihnen dafür natürlich einen Ehrenplatz im Buch einräumt.
Keine Langeweile
Im dritten Winterreise-Teil drehte sich alles um die Fahrt mit dem Auto oder dem Zug zum Ziel. Auf langen Strecken kann man aus dem Fenster schauen, den Songs im Radio lauschen oder mit Mama und Papa und den Geschwistern lustige Ratespiele spielen – aber auch das kann ganz schön langweilig werden. „Also haben wir uns gefragt, was die Jüngsten in unserem Landkreis mit ins Auto oder in den Zug nehmen, um die Fahrzeit gut zu überbrücken“, erklärt Müller. Bilder von den Kindern mit ihren wichtigsten Reise-Utensilien, darunter Spiele, Handcremes, Obst, Schokoriegel, Kuscheltiere oder Butterkekse kamen beim KiKiBu-Team an. Natürlich darf bei der schönsten Reise der Koffer nicht fehlen und diesem ist der dritte Teil im Buch unter dem Titel „Ich packe meinen Koffer und lass euch reinschauen“ gewidmet. Die Kinder sendeten viele unterschiedliche Fotos ein, die ebenso wie die vierte Aktion „Fantasiereise: Wo möchtest du nach Corona am liebsten hin?“ im Buch verewigt wurden. Mit selbstgemalten Bildern, gebastelten Seiten oder Fotos zeigen die Kinder wohin sie nach der Pandemie gerne reisen würden oder was sie gerne nach Corona erleben möchten.




















teren Materialien ein eigenes Wurfspiel. Die Kinder waren mit großer Begeisterung dabei und gestalteten sich tolle und sehr kreative Wurfspiele, die sie dann mit nach Hause nehmen durften.
rschiedene Formen und Bilder. Diese bestanden aus ganz natürlichen Materialien wie beispielsweise Blätter, Stöcke, Steine, Blüten, Tannenzapfen, Bucheckern und Pflanzen, die von den Kindern gesammelt wurden. Daraus legten sie wunderschöne Mandalas, die auf den
Waldwegen zu sehen waren. Nach der dreistündigen Wanderung gab es noch ein gemeinsames Picknick im Sportheim, das sich die Jungen und Mädchen mehr als verdient hatten.
nst“ am Wildfleckner Rathausplatz waren besonders die künstlerischen und malerischen Fähigkeiten der Kinder gefragt. Am 22.08.2019 konnte jedes Kind zum Thema Sommerferien ein oder mehrere Felder mit Straßenmalkreiden gestalten. Hier wurde der Fantasie freien Lauf gelassen und es entstanden wunderschöne Gemälde, die überwiegend Urlaubsziele zeigten und gute Laune verbreiteten. Zum Schluss ergab sich aus den verschiedenen kleinen Feldern ein buntes Gesamtbild auf dem Rathausplatz. Bei super Wetter bekamen die Jungen und Mädchen noch ein Eis, bevor sie nach Hause gingen.

dala mit Picknick“. 15 Jungen und Mädchen starteten vom Pausenhof der Grundschule Richtung Wasserhäuschen. Auf dem Weg sammelten die Kinder Naturmaterialien wie Blätter, Stöcke, Tannenzapfen, Steine und Blüten mit denen sie Formen und Bilder legten. So entstanden auf den Waldwegen wunderschöne Naturmandalas, die vielleicht auch der ein oder andere Wanderer oder Radfahrer bewundert hat. Am Wasserhäuschen angekommen, hatten die Kinder viel Spaß beim Spielen am und im Wasser und Naturbeobachten – sogar ein Frosch konnte aus der Nähe betrachtet und in seiner Umgebung beobachtet werden. Als Abschluss des Vormittags gab es noch ein leckeres Picknick aus Obst, Gemüse und natürlich auch ein paar Süßigkeiten auf der Schulhofwiese, das sich alle redlich verdient hatten.

szuprobieren, wie man mit den Sprühdosen umgeht und welche Techniken man anwenden kann, um verschiedene Ergebnisse zu erzielen. Nach ein paar Übungen wurden die Kinder fast zu Profis! Nun konnte jedes Kind seine Leinwand mit der selbst gestalteten Vorlage besprühen und es entstanden wunderschöne und bunte Graffitis. Die Jungen und Mädchen waren hellauf begeistert und hätten am liebsten gar nicht mehr aufgehört – viel zu schnell war das Ende der Veranstaltung erreicht. Der „Graffiti-Workshop“ war ein absoluter Volltreffer und könnte in Zukunft öfter angeboten werden.



