„Macht uns die Krise zu besseren Menschen?“

Diese Frage stellt sich Juliane Metzker, eine Autorin der Plattform Perspective daily:

https://perspective-daily.de/article/1223/XsFqM3p4

Absolute Leseempfehlung!

„Bei Katastrophen können wir zeigen, was wirklich in uns steckt. Wie retten wir das Gute in den Alltag danach?“

„Bei Katastrophen tendieren wir dazu, erst einmal nur das Grausame, das Verheeren zu sehen. Aber wir stehen auch an einem Scheideweg: Hinter uns liegt die vermeintliche Normalität. Vor uns schlängeln sich unsichere Pfade, die wir vorher nie freiwillig betreten hätten. Um uns darauf voranzutasten, sind wir gezwungen, uns umzuorientieren und neu zu definieren, was uns wirklich wichtig ist.“

„Denn bei und nach Katastrophen können wir erleben, wer wir wirklich sein möchten. Wann immer wir helfen wollten – jetzt können wir helfen. Wenn wir schon immer mutiger sein wollten, können wir jetzt Stärke beweisen, die nicht nur uns selbst voranbringt.“

„Vor allem in Ländern wie Deutschland, in denen viele Menschen in Wohlstand leben, scheint es, als könnten wir uns an der aktuellen Hilfsbereitschaft gar nicht sattsehen. Weil sie für uns so fremd geworden ist?“

„Mit Blick auf diese Beispiele lehrt uns diese Krise 2 wichtige Dinge:

  1. Eine andere Gesellschaft ist möglich.
  2. Menschen sind nicht das Problem.“

„Macht uns die Krise also zu besseren Menschen oder nicht?

Vielleicht ist die geeignetere Frage an dieser Stelle: Wie gestalten wir solidarischere Systeme, die das Beste im Menschen zum Vorschein bringen – auch über die Krisensolidarität hinaus?“

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