Analoge Fotografie in Oerlenbach

Im Rahmen des Ferienprogramms haben wir aus einem Klassenzimmer der noch in der Sommerpause schlummernden Schule in Oerlenbach ein Fotolabor gemacht.

Wir haben mit analogen Fotoaparaten, die noch einen Rollfilm zum Bilder machen brauchen, schwarz-weiße Bilder von Oerlenbach und Umgebung gemacht.
Danach haben wir einen Bio-Entwickler aus Kaffee, Soda und Vitamin C zusammengebraut und damit die Filme entwickelt. Die Negativfilm-Streifen haben wir nach dem Fixieren und Trocknen noch gescannt und somit digital gemacht.


Es hat Spass gemacht Fotos zu machen, die man beim Knipsen noch gar nicht sehen kann, nicht wie bei der modernen Digitalfotografie, bei der man jedes Bild sofort nach dem Abdrücken sehen und bewerten kann. Wir mussten uns Zeit lassen und erst einmal den ganzen Film mit immerhin 36 Bildern vollknipsen und danach noch langwierig entwickeln.

Aber wie ich finde sprechen die Ergebnisse für sich und die Bilder haben auch meiner Meinung nach einen ganz eigenen Charakter und Mehrwert.